Utz Maas: Verfolgung und Auswanderung deutschsprachiger Sprachforscher 1933-1945

Vorbemerkung

Diese Internet-Version ist eine Überarbeitung des biographischen Katalogs der 2010 als Buch erschienen Dokumentation, die weiterhin verfügbar ist:

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Außer daß die Einträge des Katalogs durchgesehen und ggf. aktualisiert worden sind, sind eine Reihe von weiteren Personalartikeln aufgenommen worden, sodaß der Katalog jetzt 353 Einträge umfaßt. Da die systematische Forschung mit der Buchpublikation (2010) abgeschlossen wurde, handelt es sich bei den Ergänzungen in der Regel nur um Kurzeinträge, die den Überblick vervollständigen sollen; sie basieren zumeist nicht mehr auf eigenen Recherchen und haben nur eine Stellvertreterrolle, die sie für die weitere Forschung nutzbar machen soll (diese Ergänzungen sind durch ein * bei den Namen markiert).

Eine systematisch intendierte Auswertung des Katalogs mit dem Versuch der fachgeschichtlichen Einordnung der (seriellen) Befunde findet sich in: U.Maas, Sprachforschung in der Zeit des Nationalsozialismus. Verfolgung, Vertreibung, Politisierung und die inhaltliche Neuausrichtung der Sprachwissenschaft (Berlin: de Gruyter 2016), dessen auch statistische Zusammenstellungen als Register für diesen Katalog nutzbar sind (ein eigenes Register wie bei der zerstörten früheren elektronischen Version ist nicht mehr angelegt worden).  

Die Vorgeschichte der Dokumentation, deren Anfänge in den 1980er Jahre liegen, ist in Bd. 2 des Buchs (2010) dargestellt, zusammen mit den Einleitungen der älteren Teilveröffentlichungen.

Die weit gestreuten Recherchen für diese Dokumentation wären ohne die Mithilfe anderer nicht möglich gewesen. Zu danken habe ich insbes. den Archiven und Bibliotheken, die mir z.T. umfangreichen Kopien zugänglich gemacht haben (Hinweise dazu finden sich bei den Quellenangaben in den einzelnen Artikeln, jeweils bei Q vermerkt). Darüber hinaus haben einzelne mir Hilfestellung geleistet, allen voran auch einige derer, die direkt betroffen waren; auch darauf wird in den jeweiligen Artikeln hingewiesen. Zu danken habe ich außer der Universität Osnabrück, die das Unternehmen über 30 Jahre hin unterstützt hat, jetzt der Universität Graz, die mir seit einigen Jahren die Möglichkeit gibt, meine Arbeit an der elektronischen Neubearbeitung des Katalogs weiterzuführen.[1]

Eine erste Netzversion hatte 2009 / 2010 Angelika Wagner erstellt (damals noch als Mitarbeiterin am inzwischen eingestellten „Forschungszentrum für Sprachausbau“ der Universität Graz); 2010 wurde sie ins Netz gestellt. Dank einer Beihilfe der Thyssen-Stiftung, die schon vor über 30 Jahren die Anfänge der biographischen Recherchen gefördert hatte, konnte diese Textbasis seitdem überarbeitet und ergänzt werden. Eine Neufassung (2012) war vor allem Petra Hödl zu verdanken. Seitdem sind fortlaufend weitere redaktionelle Textänderungen angefallen, bei denen ich zunächst durch Bettina Hobel unterstützt wurde, später durch Nicole Granitzer und derzeit durch Fabian Augustin.

Im März 2016 ist die Datenbank durch einen Hacker-Angriff zerstört worden: virenverseucht mußte sie daraufhin aus dem Netz genommen werden. Die Thyssenstiftung hat es mit einer erneuten Beihilfe ermöglicht, sie wieder aufzubauen. Für die Unterstützung dabei danke ich Andrea Tschentscher vom Rechenzentrum der Universität Osnabrück; die praktische Arbeit daran hat Fabian Augustin übernommen. 

Graz, im Februar 2017

Utz Maas


[1] Das für den Katalog ausgewertete Archiv, sowohl die Materialien zu den Einzelbiographien, wie zu dem (fach-)geschichtlichen Hintergrund wird in der Osnabrücker Universitätsbibliothek nutzbar bleiben. Im dortigen Archiv befinden sich auch Papierausdrucke der aus dem Internet gezogenen elektronischen Quellen (mit dem jeweiligen URL und Zugriffsjahr bei Q vermerkt). Angesichts der immer kürzeren Halbwertzeit der Internet-Präsentationen werden diese zumeist nicht mehr als aktuelle Links aktivierbar sein; wer sie ggf. nutzen möchte, kann das im Archiv in Osnabrück tun.

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