Stern, Clara

<Geb. 12.3.1878 in Berlin, gest. 8.12.1947 in New York.

(geb. Joseephy)

 

S. hat kein Studium absolviert und war daher auch nicht im akademischen Rahmen tätig. Zusammen mit ihrem Mann William Stern, den sie 1899 geheiratet hatte, hat sie grundlegende Arbeiten zur Sprachentwicklung/Kindersprache vorgelegt, s. bei diesem. Die  fundierenden detaillierten Dokumentationen, die von der Geburt bis zur Adoleszenz reichten (teilweise bis zum 16. Lebensjahr), waren ihr Werk: Gegenstand waren ihre Kinder Hilde (*1900), Günther (*1902) und Eva (*1904); nur wenn sie krank war, führte ihr Mann die Aufzeichnungen.[1] Ihre Biographie folgt den Stationen ihres Mannes. Nach dessen Tod nahm sie die amerikanische Staatsbürgerschaft an und zog nach New York, wo sie auch noch beruflich (außeruniversitär) tätig war.

Q: W. Deutsch in: Volkmann-Raue/Lück 2002: 133-151.>



[1] Diese Aufzeichnungen werden am Max-Planck-Institut für Psycholinguistik in Nijmegen aufbereitet, s. H. Behrens/W. Deutsch, »Die Tagebücher von Clara und William Stern«, in: W. Deutsch (Hg.), »Die verborgene Aktualität von William Stern«, Frankfurt: Lang 1991: 19-37.