Polotsky, Hans Jacob (Jakob)

Geb. 13.9.1905 in Zürich, gest. 10.8.1991 in Jerusalem.

 

P. war Sohn einer russischen Familie, mit der er aber bis auf eine kurze Zeit (1906-07 in Rußland) in Deutschland lebte. Er war zweisprachig (besser wohl: vielsprachig; seine erstaunlichen Fähigkeiten, viele, vor allem auch »exotische« Sprachen zu sprechen und zu schreiben, werden in vielen Beiträgen gerühmt), aber Deutsch war zumindest im wissenschaftlichen Bereich seine primäre Bezugssprache, in der er bis zuletzt vorzugsweise publizierte und von der er später (in einem Interview in Israel 1989!) sagte, daß er nur dort »in der Lage sei, sich präzise auszudrücken«.[1] Auch in privaten Briefen schrieb er wohl vorzugsweise deutsch, wenn es die Adressaten zuließen – außer in den Kriegsjahren, wo er englisch schrieb.[2] Bereits auf der Schule hatte er eine ganze Reihe der modernen europäischen Sprachen gelernt, aber auch orientalische Sprachen (darunter Arabisch, Koptisch und Alt-Ägyptisch). Mit diesem Hintergrund nahm er 1924 in Berlin das Studium der Ägyptologie auf, ging aber 1926 nach Göttingen, um dort im Septuaginta-Projekt[3] mitzuarbeiten, für das ihn offensichtlich seine hervorragenden Griechischkenntnisse (vor allem auch des späteren Griechischen) qualifiziert hatten.

1929 promovierte er in Göttingen in der Ägyptologie (bei Sethe) mit der Dissertation »Zu den Inschriften der 11. Dynastie«,[4] in der er paläographische Fragen und Deutungsprobleme (auch im lautlichen Bereich) dieser Quellen bearbeitete. Die Arbeit war von ihm als Vorarbeit für die Edition der Inschriften (zusammen mit weiteren zeitgleichen Urkunden) geplant, die aber nicht erschienen ist. Der Grund dafür war wohl, daß er 1931 eine Stelle als wissenschaftlicher Hilfsarbeiter an der Berliner Akademie der Wissenschaft annahm, wo er in dem Projekt von Carl Schmidt (1868-1938, Kirchenhistoriker und Koptologe) zur Edition der manichäischen Handschriften arbeitete (noch im September 1934 wird ihm dafür von der Akademie ein Honorar gezahlt).[5]

Außer einer mit Schmidt gemeinsam besorgten Ausgabe der koptischen Handschriften, für die er eingestellt war, ist daraus ein umfangreicher religionsgeschichtlicher Artikel »Manichäismus« hervorgegangen, der nicht nur dieses religiöse System in seinen unterschiedlichen Ausprägungen bis hin zu den sozialen Organisationsformen der Gemeinden darstellt, sondern vor allem auch umfassend den Forschungsstand dokumentiert.[6] Bei diesem Beitrag wird ein dominanter Zug seiner wissenschaftlichen Ausrichtung deutlich: die Ausrichtung auf einen sprachfamilien-übergreifenden Horizont, zu dem er sich aufgrund seiner umfassenden Sprachkenntnisse einen direkten Zugang über die Quellen verschafft. Der synkretistischen Artikulation solcher kultureller Syndrome entspricht in gewisser Weise auch seine eigene Arbeitsweise. Schon hier, wie auch in seinen späteren Arbeiten, beschäftigt er sich vorwiegend mit den christlichen Kulturformen im Orient. Diese breite Orientierung führt dazu, daß er in der Sekundärliteratur gewissermaßen als verschiedene Personen rezipiert wird, vgl. die linguistisch orientierten Beiträge in der von Rosén hg. Festschrift (Q) mit denen in der Gedenkschrift von Modras (2000), in denen kein Beitrag zu finden ist, der mit dem Linguisten P. etwas gemeinsam hätte.

Die rassistische Verfolgung, die ihn und seine Familie bedrohte (s. auch bei Henning, der mit seiner Schwester verheiratet war), läßt ihn 1935 nach Palästina auswandern. Dort lehrte er seitdem an der Hebräischen Universität in Jerusalem ägyptische und semitische Sprachwissenschaft, wurde allerdings 1936 noch in den Londoner Listen der Notgemeinschaft »offeriert«. In Palästina war er in der Miliz (Haganah) aktiv, später auch in der Armee. Erst 1948 wurde er zum Assoc. Prof. ernannt, 1951 zum ordentlichen Professor. Das Leben in Jerusalem führte bei ihm in vieler Hinsicht zu einer Neuorientierung, weg von der traditionellen Philologie, in deren Rahmen er bis dahin in Deutschland gearbeitet hatte. Konfrontiert mit der Vielfalt der dort von Einwanderern gesprochenen Sprachen machte er sich an die deskriptive Sprachwissenschaft, vor allem zum Äthiopischen. Dabei blieb der analytische Horizont seiner Arbeiten zunächst noch durchaus in dem Rahmen, in dem er auch bis dahin gearbeitet hatte: Phonologie und Morphologie, s. »Études de grammaire gouragué«,[7] die er in enger Verbindung mit Marcel Cohen ausgearbeitet hatte, dessen Vorschläge für die Dialektausgliederung im Äthiopischen er hier modifizierte. Nach seinen eigenen Aussagen sprach er mit seinen Gewährsleuten amharisch, also die äthiopische Hochsprache, die er damals offensichtlich schon gelernt hatte.

In den folgenden Jahren setzte er sich systematisch mit der strukturalen Sprachwissenschaft auseinander, was zu einer Verlagerung seines Arbeitsschwerpunktes zur Syntax führte. An der Jerusalemer Universität war er der Kopf einer Gruppe, die nach einer entsprechenden Neuorientierung in der Sprachwissenschaft suchte. 1953/1954 gründete er so mit H. B. Rosén ein Institut für (Allgemeine) Sprachwissenschaft, das vor allem auch Ausgangspunkt für die neue, deskriptiv orientierte Arbeit zum Ivrit wurde. P. selbst hat in die entsprechenden Auseinandersetzungen offensichtlich nicht direkt eingegriffen; allerdings moderierte er 1956 eine große öffentliche Veranstaltung in Jerusalem, die auf H. B. Roséns Buch von 1955 und die dadurch ausgelösten kritischen Stellungnahmen reagierte.[8]

Strukturale Analyse war für ihn in der deutschen Tradition die Extrapolation der inneren Form einer Sprache. Vor diesem Hintergrund orientierte er auch seine mehr philologischen Arbeiten gegen die dominierende normative editorische Praxis: ihm ging es um die Extrapolation der sprachlichen Struktur, die die Praxis der Schreiber bestimmte, angefangen bei der phonologischen Struktur in den graphischen Spuren.

Sein erstes größeres Werk waren seine »Études de syntaxe copte«.[9] Damit erschloß er sich ein Forschungsgebiet, das ihn später zu einer unangefochtenen Autorität der Ägyptologie machte: das ägyptische Verbalsystem. Bis dahin hatte es in der Koptologie keine vernünftige Erklärung für die beiden scheinbar parallelen Reihen von Verbformen gegeben, die in den Grammatiken als primäre und sekundäre nebeneinander gestellt wurden. Durch eine genaue philologische Kontrolle der koptischen Texte an ihrer griechischen Vorlage konnte er feststellen, daß die sogenannten »sekundären Tempusformen« gewissermaßen Subjunktive waren (er sprach von Nominalisierungen bzw. »Transpositionen«), deren Verwendung an eine spezifische syntaktische Perspektivierung gebunden ist, der Fokussierung des verbalen Prädikatselementes (in der griechischen Vorlage entspricht dem eine Änderung der Wortstellung, gegebenenfalls in Verbindung mit Partikeln).

Diese erste Analyse hat er dann in einer ganzen Reihe von weiteren Arbeiten differenziert und ausgebaut, s. vor allem »The coptic conjugation system«[10], »Nominalsatz und Cleft Sentence im Koptischen«,[11] abschließend (mit einer partiellen Revision seiner frühen Analysen) in den zweibändigen »Grundlagen des koptischen Satzbaus«.[12] Die Systematisierung seiner Analyse verdankt sich ganz offensichtlich seiner Auseinandersetzung mit strukturalistischen Arbeiten (Bally, Tesnière u.a.), aber auch vorstrukturalistischen Syntaktikern wie Jespersen (dessen Nexus-Theorie er nutzt) und anderen dänischen Grammatikern, Konzepten von Damourette-Pichon u.a. Ausdrücklich knüpft er in der Arbeit von 1987-1990 (wie auch häufig in anderen Arbeiten) an Ernst Lewy an, indem er eine »charakterisierende Typologie« des Koptischen unternimmt (s. II: 174), die sich auch in der Bestimmung der Fluchtlinie des Umbaus in Richtung auf eine analytischere Struktur Lewyscher Termini bedient (z.B. der »Flexionsisolierung«, s. II: 171).

Damit führte er die von Erman begonnene systematische deskriptive Modellierung des Ägyptischen konsequent weiter: dieser hatte schon die nur schwache Polarisierung von nominalen gegenüber verbalen Formen als Grundzug des semitisch-ägyptischen Sprachbaus gesehen, der sich in gewissermaßen ambigen Kategorien ausdrückt (s. bei diesem zum Pseudopartizip, Relativformen u. dgl.), war aber noch in den Vorgaben einer paradigmatischen Rekonstruktion (des Verbalsystems) befangen geblieben. P. unternahm demgegenüber eine konsequent syntaktische Analyse, die ihren Ausgangspunkt bei syntaktischen Funktionen nimmt. Diese trennte er strikt von den Formen, die diese syntaktischen Funktionen artikulieren und für die allein Paradigmen zu definieren sind, in die sie eingebunden sind.

So trennt er zwischen Adverbien als Artikulation von Prädikaten (im Nominalsatz) und Adverbialen, die intern ein Prädikat aufweisen können (als »Transposition« eines Satzes). Statt alle morphologisch identifizierbaren Formen nebeneinander zu stellen und mit (entsprechend idiosynkratischen) Bedeutungsangaben zu fassen, etabliert er grammatische Paradigmen strikt ausgehend von (syntaktisch definierten) Relevanzpositionen, in denen Oppositionen zwischen den Formen definiert sind. Dadurch kann er primäre und sekundäre Funktionen durch die Abbildung der Morphologie auf die Syntax definieren, während für ihn die herkömmliche Terminologie der »sekundären (zweiten) Tempora« ein »unsinniger Terminus« ist (»Kopt. Satzbau« [1987]: I: 2).

Ausgangspunkt für seine Analyse ist der wenig verbdominante Satzbau der afro-asiatischen Sprachen, in denen Nominalsatzstrukturen »regulär« sind. Diese liefern die »Landeplätze« für markierte Konstruktionen, die formal an den »Transpositionen« im Verbalsystem festgemacht sind: wenn das verbale Prädikat fokussiert wird, wird es nominalisiert, also in einer der »sekundären Tempusformen« ausgedrückt und als Thema vorangestellt, auf das das nominale Prädikat (in einer »adverbialen« Konstruktion) folgt, wobei er sorgfältig die Terminologie derartiger Kategorisierungen, die sich letztlich Übersetzungsäquivalenzen verdankt, von der Analyse selbst unterscheidet: »adverbial« impliziert bei dieser Analyse z.B. nicht eine freie Adjunktion. Schließlich entwickelt er die Genese des ägyptischen Verbalsystems, bei ihm die morphologische Spezialisierung von Formen für die prädikative Funktion, aus den Bedingungen des Nominalsatzes, bei dem pronominale Formen in Subjektfunktionen im engen »Nexus« auch prosodisch an das Prädikat gebunden werden und so zu (finiten) verbalen Formen führen, im Gegensatz zu infiniten Formen sonst (die aber durchaus auch pronominal-personal modifiziert werden können), so im zweiten Teil seines »koptischen Satzbaus« (1990). Der Horizont seiner syntaktischen Analyse ist bestimmt durch die Prager Auffassung von der funktionalen Satzperspektive, deren Terminologie er auch benutzt.

Seine Modellierung wurde im Rahmen der Koptologie offensichtlich sogleich akzeptiert. Anders war es, als er in ihr darüber hinaus ein Moment der Erneuerung der »inneren Form« des Ägyptischen schlechthin sah, von der er Vorformen auch schon in der mittleren Zeit identifizierte – auch hier wieder in einer konsequenten Weiterführung des »Berliner« Forschungsprogramms von Erman, Steindorff u.a. In abschließender Form hat er seine Rekonstruktion des ägyptischen Verbalsystems 1965 vorgelegt: »Egyptian tenses«.[13] Die Grundstruktur des in der ägyptischen Sprachgeschichte immer wieder mit formal anderen Mitteln erneuerten Systems (mit Parallelen im Semitischen, S. 99) findet er in der Opposition der sekundären (syntaktisch also verknüpften) Formen, die in diachroner Sichtweise auch die Grundlage für die Bildung von komplexen Prädikaten sind.

Gegen diesen Erklärungsansatz erhob sich zunächst ein ziemlich heftiger Widerspruch, vor allen Dingen von Seiten der damaligen Autorität der Ägyptologie schlechthin, von Gardiner. In den daraus resultierenden Kontroversen hat P. seine Analyse weiter differenziert – und sich mit ihr schließlich vollständig durchsetzen können.[14] Inzwischen gilt er in fachgeschichtlichen Darstellungen der Ägyptologie als Epochenzäsur: Schenkel teilt die Ägyptologie in eine Phase vor P. und eine nach P. ein.[15] Eine abschließende Darstellung, die explizit strukturalistisch orientiert ist, gab er in »Les transpositions du verbe en égyptien classique«,[16] wo er insbesondere auch den absoluten Gebrauch der »sekundären Tempora« analysiert, die er in der zugrunde liegenden Analyse ja aus ihrer syntaktisch gebundenen Funktion, gewissermaßen als Subjunktiv, erklärt hatte.

Einen nicht minder autoritativen Status hatte er mit seinen Arbeiten aber auch in anderen Forschungsfeldern der Semitistik, z.B. beim Neuaramäischen (Syrischen). Während dieses ein viel bearbeitetes Feld der traditionellen semitischen Dialektologie ist, analysiert er die auftretende Spannung beim kulturellen Ausbau einer neuaramäischen Schriftsprache, die hier, anders als sonst bei den semitischen Sprachen, nicht durch den extremen Konservatismus der religiösen Tradition blockiert war. Dadurch stellen sich hier analytische Probleme im Spannungsfeld einer phonographischen Notation, nicht zuletzt im Interesse einer Volksalphabetisierung, gegenüber dem Streben nach grammatischer Transparenz der Formen und zugleich nach einem dialektübergreifenden Schriftsystem auf der einen Seite und der Harmonisierung mit der liturgischen Sprache des Altsyrischen auf der anderen Seite.[17]

P. hatte eigene Aufnahmen des Neuaramäischen gemacht und sich systematisch mit den verschiedenen Notationssystemen auseinandergesetzt.[18] In den letzten Jahren hat er an einer methodologisch orientierten Analyse gearbeitet, die zeigen sollte, daß gerade die schwierigen Probleme der Dynamik im Umbau des Neuaramäischen eine strikte Trennung der formalen gegenüber der funktionalen/semantischen Analyse erfordern: »Notes on a Neo-Syriac Grammar«.[19] Die fertigen Teile gelten seinem Hauptarbeitsgebiet, dem Umbau der prädikativen Strukturen mit der problematischen Abgrenzung von finiten gegenüber nicht-finiten Formen, wobei die älteren nominalen Prädikate durch enklitische Markierungen »finitisiert« werden, woraus die Schwierigkeiten resultieren, sie i. S. der Schulgrammatik als verbal gegenüber nominal zu kategorisieren, wie er es in dieser systematischen Rezension der Grammatik von Tsereteli (1964) entwickelt.

Seine Orientierung an der strukturalen Sprachwissenschaft ist sicherlich über seine vielfältigen Gastaufenthalte an westlichen Universitäten verstärkt worden (u.a. Chicago und Brown University, Providence/Rh. I.), sowie in Dänemark, worauf seine intime Kenntnis der dänischen Grammatiktradition zurückgeht (nicht nur von Jespersen, sondern auch von weniger bekannten Sprachwissenschaftlern wie Mikkelsen, Wiwel u.a., die er ganz selbstverständlich zitiert, etwa in seinem »Koptischen Satzbau«, 1987-1990). So wurde er zum entscheidenden Lehrer für eine neue Generation explizit sprachwissenschaftlich orientierter Forscher, in Jerusalem auch unter den jüngeren Emigranten.[20]

Mit der strukturalen Orientierung gab er die Zielsetzung der Analyse der inneren Form einer Sprache weiter, also einer spezifischen Form von Sprachtypologie.[21] In seinen deskriptiven Arbeiten ist er recht zurückhaltend mit systematischen Überlegungen. Hier lassen sich die methodischen Grundlagen z.T. nur extrapolieren. Anders ist es in seinen zahlreichen Besprechungen, in denen er die methodische Orientierung umso deutlicher macht, s. dazu die Zusammenstellung in seinen »Collected papers«.[22] Entsprechend kritisch ist er vor allem Fachkollegen (auch gleichaltrigen Schicksalsgenossen) gegenüber, die sich eine methodische Auseinandersetzung mit dem Strukturalismus »ersparen«.[23] Sein internationaler Status, den er schließlich erreichte, spiegelt sich auch darin, daß er 1967-1968 die Professur für Ägyptologie an der Universität Kopenhagen hatte.

In seinen Arbeiten konnte er sich in Übereinstimmung mit den Entwicklungen der neueren Sprachwissenschaft fühlen, offensichtlich sogar mit den Entwicklungen der generativen Grammatik, auf die er in Formulierungen anspielt (so etwa mit den von ihm der Analyse zugrunde gelegten »structures sous-jacentes«) in: »Les transpositions du verbe en égyptien classique«.[24] Nichts spricht allerdings dafür, daß er sich auch mit den spezifischen grammatiktheoretischen Prämissen der generativen Grammatik auseinandergesetzt hätte, wie es in einigen orientalistischen Darstellungen, die diesem Bemühen sehr fern stehen, anklingt (s. auch den Nachruf von Erdal, S. 7). Eine nicht an der »Oberfläche« klebende Analyse ist für ihn nicht eine Frage der formalen Modellierung, sondern vielmehr der für ihn nicht nachvollziehbaren Trennung der Sprachanalyse von der Analyse des kulturellen Feldes, das damit sprachlich artikuliert ist, s. auch oben zu seinen Arbeiten zum Neuaramäischen.

Q: LdS: permanent; BHE; Assmann; Archiv der AdW Berlin. Nachrufe: Marcel Erdal, in: Mediterranean Language Review 8/1994: 1-9; E. Ullendorff, in: J. Royal Asiatic Society Ser. 3, Bd. 4/1 (1994): 3-13; Festschriften: H. Rosén (Hg.), »Studies in Egyptology and Linguistics«, Jerusalem: Israel Exploration Society 1964 (Bibliographie bis 1962). D. W. Young (Hg.), »Studies presented to H. J. P.«, Beacon Hill: Pirtle and Polson 1981 (Bibliographie bis 1978). Eine Gedenkschrift: K. Modras (Hg.), »The art of love lyrics: in memory of Bernard Couroyer and H. J. Polotsky, first egyptologists in Jerusalem«, Paris: Gabalda 2000, enthält keine direkt auf P. bezogenen Beiträge.



[1] Ullendorff (Q): S. 5.

[2] E. Ullendorff (Hg.), H. J. P. »Ausgewählte Briefe«, Stuttgart: Steiner 1992, bemerkenswert vor allem durch die z.T. äußerst drastischen Urteile über Fachkollegen, bei denen für ihn auch das gemeinsame Schicksal eines rassistisch Verfolgten keine mildernden Umstände gab, s. dort z.B. zu Bravmann, Leslau, Oppenheim u.a.

[3] Das griechisch überlieferte Alte Testament.

[4] Leipzig: Hinrich 1929.

[5] Zu seiner Arbeit dort, s. auch Stern 1975-1979, Bd. II: 335.

 

[6] In Pauly Wissowa, »Realencyklopädie«, Supplement Bd. VI, Stuttgart 1935: Sp. 240-274.

[7] In: Bull. Société Ling. (Paris) 39/1938: 137-175.

[8] S. Kuzar 2001: 166.

[9] Kairo: Institut français d’archéologie orientale 1944.

[10] In: Orientalia 29/1960: 392-422.

[11] In: Orientalia 31/1962: 413-430.

[12] Decatur: Scholars Press 1987-1990 (= Amer. Studies in Papyrology 27 + 29).

[13] In: Israel Academy of Sciences and Humanities 2/1965: 75-100.

[14] S. die vor allem auf diesen Punkt zielende Rezension seiner »Collected papers« (1971) von H. S. Smith/P. V. Johnson, in: J. Semitic St. 18/1973: 129-140.

[15] W. Schenkel, »Einführung in die altägyptische Sprachwissenschaft«, Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 1990.

[16] In: Israel Oriental St. Jg. 1981: 1-50.

[17] Zu dem Ausnahmestatus seiner Arbeiten auch auf diesem Feld s. H. Murre-van den Berg, »From a spoken to a written language. The introduction and development of literary Urmia Aramaic in the 19th c.«, Leiden: Ned. Inst. Nabije Oosten 1999, bes. S. 7.

[18] S. seine Beiträge in F. Rosenthal (Hg.), »An Aramaic Handbook«, Wiesbaden: Harrassowitz 1967, Bd. II/1: 69-77 (Texte) und II/2: 97-111 (Glossar) – Texte aus Urmi und Zakho.

[19] In: Israel Oriental Studies 16/1996: 11-48 – postum von O. Kapeliuk hg.; die handschriftlichen Notizen dazu sind deutsch redigiert.

[20] S. bei Rosén, der 1986 in Jerusalem ein Symposion zu seinen Ehren veranstaltete; Goshen-Gottstein u.a., s. Ullendorff (Q): 8-9.

[21] So definiert er seine Arbeit selbst in einem Brief an Ullendorff, im übrigen mit explizit positivem Bezug auf Ernst Lewy, s. bei Ullendorff 1992: 90.

[22] Jerusalem: Magnes 1971.

[23] S. seine entsprechenden Bemerkungen zu Oppenheim in den Briefen an Ullendorff (1992), S. 130.

[24] In: Israel Oriental Studies 6/1976: 1-50.