Vorbemerkung

Diese Internet-Version ist eine Überarbeitung des biographischen Katalogs der 2010 als Buch erschienen Dokumentation, die weiterhin verfügbar ist:

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Die Einträge des Katalogs sind durchgesehen und ggf. aktualisiert worden. Ergänzend sind eine Reihe von weiteren Personalartikeln aufgenommen worden, zumeist nur als Kurzeinträge, um den Überblick zu vervollständigen. Insgesamt enthät der Katalog jetzt 360 biographische Einträge. Da das zugrundeliegende Forschungsvorhaben abgeschlossen ist, basieren sie in der Regel nicht mehr auf eigenen Recherchen und haben nur eine Stellvertreterrolle, die sie für die weitere Forschung nutzbar machen soll (die Ergänzungen sind durch ein * bei den Namen markiert). Nur einige Beiträge, die eine systematische Bedeutung für die Fachgeschichte haben, sind umfassender ausgearbeitet, s. dazu  U.Maas, Sprachforschung in der Zeit des Nationalsozialismus. Verfolgung, Vertreibung, Politisierung und die inhaltliche Neuausrichtung der Sprachwissenschaft (Berlin: de Gruyter 2016).  Dort findet sich auch eine detaillierte Auswertung des Katalogs, die an die Stelle der Darstellung in der früheren  Internetversion (entsprechend Band 2 der Buchveröffentlichung 2010) tritt. Die Aufstellungen in dem Band (2016) können auch als Register zu dem Katalog genutzt werden.

Die Vorgeschichte dieses Katalogs, dessen Anfänge in den 1980er Jahre liegen, ist in Bd. 2 des Buchs (2010) dargestellt, in dem auch die Einleitungen der älteren Teilveröffentlichungen reproduziert sind. Die weit gestreuten Recherchen für diese Dokumentation wären ohne die Mithilfe anderer nicht möglich gewesen. Zu danken habe ich insbes. den Archiven und Bibliotheken, die mir z.T. umfangreichen Kopien zugänglich gemacht haben (Hinweise dazu finden sich bei den Quellenangaben in den einzelnen Artikeln, jeweils bei Q vermerkt). Darüber hinaus haben einzelne mir Hilfestellung geleistet, allen voran auch einige derer, die direkt betroffen waren; auch darauf wird in den jeweiligen Artikeln hingewiesen. Zu danken habe ich außer der Universität Osnabrück, die das Unternehmen über 30 Jahre hin unterstützt hat, jetzt der Universität Graz, die mir seit einigen Jahren die Möglichkeit gibt, meine Arbeit an der elektronischen Neubearbeitung des Katalogs weiterzuführen.[1]

Eine erste Netzversion hatte Angelika Wagner erstellt (damals noch als Mitarbeiterin am inzwischen eingestellten „Forschungszentrum für Sprachausbau“ der Universität Graz); 2010 wurde sie ins Netz gestellt. Dank einer Beihilfe der Thyssen-Stiftung, die schon vor über 30 Jahren die Anfänge der biographischen Recherchen gefördert hatte, konnte diese Textbasis seitdem überarbeitet und ergänzt werden. Eine Neufassung (2012) war vor allem Petra Hödl zu verdanken. Seitdem sind fortlaufend weitere redaktionelle Textänderungen angefallen, bei denen ich zunächst durch Bettina Hobel unterstützt wurde, später durch Nicole Granitzer und derzeit durch Fabian Augustin.

 


[1] Das für den Katalog ausgewertete Archiv, sowohl die Materialien zu den Einzelbiographien, wie zu dem (fach-)geschichtlichen Hintergrund wird in der Osnabrücker Universitätsbibliothek nutzbar bleiben. Im dortigen Archiv befinden sich auch Papierausdrucke der aus dem Internet gezogenen elektronischen Quellen (mit dem jeweiligen URL und Zugriffsjahr bei Q vermerkt). Angesichts der immer kürzeren Halbwertzeit der Internet-Präsentationen werden diese zumeist nicht mehr als aktuelle Links aktivierbar sein; wer sie ggf. nutzen möchte, kann das im Archiv in Osnabrück tun.

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